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Daniel Suarez: Daemon/Darknet Juni 17, 2013

Posted by hidefa in Rezensionen.
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Angeregt durch die Aufnahme in eine FB-Gruppe habe ich mal wieder die Rezensentenkappe hervorgeholt. Diesmal auf dem Grill: die beiden zusammenghörigen Bücher Daemon und Darknet von Suarez. Selten habe ich den lezten Jahren solche Pageturner gelesen. Es liegt nicht am Stil, oder am Thema oder an der Recherchekunst Suarez´. Es liegt an der KOmbination aus allem.

Stil:

Einsaugend. Trotz zahlreichem Techtalk schnell, prägnant, leseflußoptimiert. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, Suarez schreibt genau auf diese Wirkung hin. Die Flüssigkeit des Textes scheint natürlich zu sein, nicht hingetrimmt. Wenn es trotzdem eine optimierte Schreibweise ist, dann Respekt. Bei mir funktioniert es hervorragend.

Plot:

Man muss beide Bücher lesen, um den Plot vollumfänglich zu verstehen. Doch nicht nur den PLot. Die Bücher sind auch eine Extrapolation über die technische Zukunft, den Stellenwert von Individualität und Selbstbestimmung und eine Reflexion über das Leben selber. Was kennzeichnet das Leben? Biologie oder Philosophie? Oder  … Biophilosophie? Suarez kombiniert geschckt derzeitig schon verfügbare Technik mit solcher, die schon hinter der nächtens Ecke lauert. Alles scheint tasächlich machbar zu sein, so, wie er es beschreibt. Und das verleiht einigen Sequenzen in dem Buch eine unglaubliche Authentizität. Die Handlung ist mehrschichtig, dennoch zeigen alle Stränge auf einen Zielpunkt.Die Charaktere sind durchaus erlebbar, dennoch hätten hier und da ein paar mehr Details noch mehr Wirkung entfalten können. Eine der Figuren ist so interessant, dass das fehlende Ausarbeitung ihres Charakters geradezu schmerzhaft ist. Erstaunlicher Weise niemand vom menschlichen Personal.

Recherche:

Die Recherche des Buches ist exzellent. Mit nur wenig Phantasie gelingt es Suarez, Bestehendes plausibel zu extrapolieren. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich die neue Welt, die er beschreibt, bewohnen möchte. Dennoch darf man sich der vorweggenommen möglichen Entwicklung der Gesellschaft, die der Autor skizziert, nicht verschließen. So oder so ählich kann es geschehen.

Fazit:

Ein durchaus empfehlenswertes Buch. Obgleich die zu Grunde liegende Idee nicht neu ist, gewinnt ihr Suarez dennoch einige interessante Implikationen ab. Sein Stil tut ein übrigens, um die Bücher aus der Masse der Cyberthriller heraus zu heben. Oder ist es ein Soziothriller? Der Übergang ist fließend. Einzig die häufig gebrauchten Fachausdrücke und Slangbegriffe der MMORPG´s können einem dieser Szene Fremden gelegntlich deutlich aus der Lesekurve tragen.

Werbung in social media April 27, 2013

Posted by hidefa in Allgemein.
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In letzter Zeit waberte eine Diskussion durch das Netz der Netze, ob Werbung in social Media eher schadet oder nützlich sei. Es ging hier speziell um Autoren. Die Ansichten gingen teilweise stark auseinander, eine eindeutiges Ergebnis zeichnete sich nicht ab. Wie seht ihr das?

Trotz Boston: Wir ließen uns das Feiern nicht vermiesen. April 20, 2013

Posted by hidefa in Allgemein.
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So traurig das Attentat in Boston auch war, die Stimmung am 19.04. bei der Lesung im SuperSonic war mehr als gut. Eine Stunde Lang durfte ich die Besucher unterhalten und ich bin mir völlig unbescheiden sicher, dass Armageddon – die Suche nach Eden ein paar neue Fans gewonnen hat. Zu hören gab es einen Ausschnitt aus Band 4 »Babylon«. Da es einen AUfruf gab, alle Gäste sollten sich wenn möglich als Zombie verkleiden, war die Zuschauerschaft entsprechend inspiriert. Das Ambiente, das Zaphod Enoch in tagelanger Kleinaberbeit hingezaubert hat, tat sein übriges, um den Abend rundum gelungen zu machen. Ich hoffe, meine Lesung konnte dazu beitragen. Hier ein paar Bilder des Events:
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Ei, Ei – der Osterhase war da März 31, 2013

Posted by hidefa in Allgemein.
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Und er hat einiges mitgebracht. Zum Beispiel die CD der 63. Lady Bedfort Folge, deren Skript ich geschrieben habe. Ich habe sie noch nicht ausgepackt und lasse mir noch ein bisschen Vorfreude. Aber photografiert habe ich sie schon:
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Seit 3 Wochen ist der 7. Band der Saga “Armagaddon – die Suche nach Eden” erhältlich. Diesen Band haben Dave Nocturn (ratet mal) und Han Gartner verfasst. Sehr spannend. Es werden ein paar Rätsel gelöst und noch mehr Fragen aufgeworfen.

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Der Band hält sich seit drei Wochen immer noch in den Top 100 Horror der Kindleshop>ebooks>Horror. Und nein, ich dauergrinse nicht. Nachts schlafe ich. Der Erfolg der Serie ist wirklich unglaublich. In schöner Regelmäßigkeit tauchen unsere Bücher in den Top 100 auf. Ein großes Dankeschön an unsere Fans. Ihr seid toll!

Wer gar nicht lesen mag, dem sei das Hörbuch zum ertsen Band der Saga empfohlen. Eingesprochen hat es der großartige Tom Westerholt, produziert habe ich es. Technische Schelte, Lob, Anregeung darum bitte an mich. Tom hat eine großartige Leistung abgeliefert. Es ware eine Ehre und ein Vergnügen, mit ihm zusammen zu arbeiten. Er hat den ganzen Band eingelesen. Bekommen kann man das ganze als Download bei sofortwelten.
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Auf der anderen Seite Januar 27, 2013

Posted by hidefa in Allgemein.
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Es ist offiziell, ich bin zur dunkle Seite der Macht gewechselt. Zumindest wird das der eine oder andere Autorenkollege (geschlechtsneutral) denken. Ab sofort bin ich nähmlich offiziell Mitglied des Lektoratsteams des TextlustVerlages. Ich fühle mich geehrt, geschmeichelt und hoch motiviert. Der TextlustVerlag ist bekannt für seine kleinen, feinen, liebevoll aber kritisch ausgesuchten Bücher, mit denen man sich oder anderen eine Freude machen kann. Wer sich davon überzeugen möchte, der hat vom 14.03-.17.03. auf der Leipziger Buchmesse Gelegenheit dazu. Oder im Internet: http://www.textlustverlag.de.

Ich freue mich unglaublich auf die Zusammenarbeit.

Silversternächtliche Herumschlurferei Januar 11, 2013

Posted by hidefa in Allgemein.
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Zombies sind dieser Tage, ja Monate, kaum zu ignorieren. Das ist auch gut, bieten doch die geselligen kleinen Kerlchen reichlich Material, um spannende Unterhaltung zu produzieren. Ein weiterer Versuch dies zu tun, liegt nun als kostenloser Download vor. Die Rede ist von „Zombies in der Silvesternacht“, produziert von hoerspielprojekt.de. Das Hörspiel hinterlässt einen teilweise sehr ambivalenten Eindruck, weshalb ich diese Rezension etwas anders abgefasst habe als üblich.

 

Sounddesign/Schnitt/Audioqualität:

Das Sounddesign ist gut gelungen. Atmossphäre, Geräusche und Musik sind gut kombiniert. Der Schnitt ist sehr organisch und wirkt natürlich. Doch leider wird der Höreindruck getrübt von der schlechten Audioqualität. Wie auf der Grafik zu sehen, fehlt eine Normalisierung der Tracks. Dazu kommt starkes clipping, das zu üblen Verzerrungen führt und teilweise ganze Frequenzgänge abschneidet, was den Ton beeinträchtigt. Gerade die fehlende Normalisierung und die nicht vorhandene Anpassung der Dynamik fallen durch die Lautstärkensprünge sehr unangenehm auf. Das ist Potential nach oben, sollte es irgendwann mal eine SE geben.

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Sprecher:

Die Sprecher sind durchweg bekannte Namen, die sich bereits ihre Meriten verdient haben. Ob es an der Regie (oder deren Fehlen) lag, oder an der langen Produktionszeit, die Leistungen der Sprecher in diesem Hörspiel war durchweg durchwachsen. Neben sehr guten Passagen finden sich einige, die geradezu nach Nachtakes schreien. Frappierendes Beispiel sind die Takes, die auf dem Dach des Institutes spielen, einschließlich der Befreiungsszene. Lediglich der Erzähler und Herb spielten durchgängig auf hohem Niveau.

 

Skript/Regie:

Versteht man das Skript als Hommage an die Trashfilme der 70´er und 80´er, wie etwa Maneater oder Muttertag, dann funktioniert es gut, denn es bietet genau die vorhersehbare Handlung, sowie teilweise Dialoge, die man mitsprechen kann,  ohne das Hörspiel zu kennen, die diese Filme auszeichnete. Man kann nur hoffen, dass das im Sinne des Autors war. Die Regie war, zumindest machen die oben angesprochenen schwankenden Sprecherleistungen den Eindruck, sehr zurückgenommen. Eine stärkere Führung der Sprecher wäre besser gewesen.

 

Fazit:

Als Verbeugung vor den Splatterfilmen der 70´er und 80´er (hell of the living dead etwa) oder des Gore-Genres gehört, hat des Stück einen schönen Unterhaltungswert. Das muss jedoch vor dem Hören klar sein, eine Enttäuschung ist sonst vorprogrammiert.

Sand im Getriebe? Januar 2, 2013

Posted by hidefa in Allgemein.
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Nein, aber eine sehr schöne und dennoch auch kritische Rezension des Hörspieles »Sand«, zu dem ich dass Skript und ein wenig Regie hinzugeben durfte. Verfasst hat sie Ronald M. Beyer, zu lesen ist sie hier:

http://diebelletristen.wordpress.com/2012/12/04/rezension-sand/

Vielen Dank, Ronald. Freut mich sehr.

Nachstehend ein Auszug:

[...]

Das Hörspiel ist im Grunde eine Two-Man-Show. Man könnte auch Two-and-a-half-man-Show sagen, sofern man die anderen Sprecher noch hinzu rechnet. Felix Würgler und Robert Frank bieten hier als Burke und Hansen ein atemberaubend gutes Gespann. Der Dialog fließt, als ob er LIVE aufgenommen worden wäre und tatsächlich – wie sich erst nach dem Schreiben dieser Rezension herausstellte – wurden die beiden Protagonisten in einer Kabine aufgenommen. Christiane Marx war hierbei für die Dialogregie verantwortlich und trug sicher maßgeblich zum Erfolg der Unternehmung bei. Sowohl Felix Würgler als auch Robert Frank hatten sich schon zuvor in vielen Produktionen glänzend behauptet, doch hier gelingt beiden noch eine Leistungssteigerung (wenn das auf diesem Niveau überhaupt noch möglich ist). Die relativ kurzen Einsätze der anderen Sprecher sind allesamt gelungen, sodass insgesamt am Ensemble überhaupt nichts zu bemängeln ist.

[...]

Alles in allem begegnet uns mit “Sand” ein Konzept-Kurzhörspiel mit glasklarer Linie und doppeltem, moralphilosophischem Boden.

[...]

Ein neuer Meisterdieb Januar 1, 2013

Posted by hidefa in Allgemein.
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Wayne McLair Folge 1

Unwillkürlich hallt der Name Arsin Lupin nach, wenn man das Hörspiel Wayne McLair – der Meisterdieb gehört hat. Das ist durchaus ein Kompliment, zeigt aber auch eine der Schwächen des Stücks. Dazu mehr im Fazit. Die Sprecher sind durchweg sehr gut, wenn mich auch die Auswahl des Casts überrascht hat. Nicht jede Stimme hätte ich so besetzt, was aber nur meinem persönlichen Geschmack geschuldet ist und keinerlei Qualitätsmaßstab darstellt. Die eine oder andere Stimme passte nicht zu dem Charakterbild, das sich in meinem Kopf gebildet hatte. Das sich Charakterbilder entwickelt haben, ist dem Skript zu verdanken, das sich keine Aussetzer leistet. Ein weiterer Pluspunkt ist wieder einmal der Soundtrack. Da es sich um einen Mehrteiler handelt, ist natürlich auch ein übergeordneter Spannungsbogen notwendig, der hier gleich zweifach erzeugt wird. Zum einen durch die geheimnisvolle Vergangenheit McClairs, zum anderen durch eine sich im ersten Teil entwickelnde Vendetta.Da darf man gespannt sein, wie sich beide Plots auflösen.

Fazit

Das Hörspiel ist kurzweilig, qualitativ sehr hochwertig -mittlerweile gibt es keinen Unterschied mehr in der Soundqualität zwischen freien und kommerziellen Hörspielen- und hat durchaus Potential. Es ist ganz in der Tradition der Gentlemangangsterfilme der 60′er und 70′er Jahre geschrieben. Und hier zeigt sich eine der wenigen Schwächen. Es bietet keine echte Innovation sondern variert, wenn auch geschickt, die bekannten Versatzstücke. Eine weitere Schwäche, für mich, ist die wie oben geschrieben, die Stimmauswahl. Hier hätte ich anders besetzt. Felix Würgler, so omnipräsent er auch im Moment scheinen mag, ist als Erzähler weniger gut geeignet denn als Chrakterdarsteller. Wer also ein unterhaltsames Hörspiel genießen möchte, dass Lust auf einen weiteren Teil macht, der dann eine Steigerung bringen sollte, ist hier gut bedient. Was man auch nicht vergessen darf ist, dass hier ein Verbrecher heroisiert wird. Wenn auch charmant und durchaus mit Gerechtigkeitssinn ausgestattet ist McLair dennoch ein Dieb. Für Kinder ist das Hörspiel also nicht geeignet.

Theater machen Dezember 29, 2012

Posted by hidefa in Allgemein.
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wird das Ensemble der Kulturschaukel. Aus der Ankündigung:

In seinem Solo-Theaterstück „Debugging You“ beschreibt Autor Thorsten Küper den Feldzug eines geheimnisvollen Manipulators, der sein Opfer aus dem Hinterhalt der Anonymität angreift und soziale Medien zur Waffe umfunktioniert.
Das Stück basiert auf Küpers gleichnamiger Kurzgeschichte.
Premiere am Freitag, den 18. Januar 2013 um 20 Uhr in der Kulturschaukel im virtuellen Köln in SecondLife.
Dort lang zur Kulturschaukel:
http://slurl.com/sec…Koeln/242/54/35

Beides, Thorsten Küper und die Kulturschaukel, versprechen höchstes Niveau und beste Unterhaltung.

Jahresrückblick 2012 Dezember 28, 2012

Posted by hidefa in Allgemein.
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Das Jahresende naht und unausweichlich ein Jahresrückblick. Aber nicht hier. Ich schaue lieber auf das Jahr 2013, das spannend zu werden verspricht, mit neuen Zombieabenteuern und eine Theatertournee. Die Zombiekalypse in “Armageddon – die Suche nach Eden” geht natürlich weiter. Band 6 steht in den Startlöchern und schart mit den Hufen, pardon, Buchstaben. Das SecondLife-Theaterstück “Drachenblues”, das auf meiner gleichnamigen Kurzgeschichte basiert und zu dem ich einen großen Teil des Drehbuches schreiben durfte, geht auf Tournee. Die Tourneedaten findet man hier.

Das Warten auf zwei Ausschreibungsergebnisse macht 2013 nicht weniger aufregend. Einen Rückblick muss ich allerdings doch loswerden. Die Lesung am 21.12. war sehr gut und hat viel Spass gemacht. Bei BukTom und bei Kueperpunk gibt es jeweils einen Bericht.

2013 kann kommen!

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