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Wer isser denn? Juni 1, 2014

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Er ist:

Autor (fast immer)

Hörspielmacher (manchmal)

Lektor (ganz manchmal)

Herausgeber (auf dem Weg dahin)

Frederic hat das gleiche Problem, dass die meisten Autoren haben: Zu viele Ideen, zu wenig Zeit. Und das seit 2009. Damals erschien seine erste Geschichte im Print. Seitdem schreibt er Prosa, Hörspiele und Rechnungen. U.a. hat er für Lady Bedfort ein Skript beigesteuert und die Reihe Schattenzeit mitgestaltet. Der Rest ist … Geschichte(n).

Netzereien:

https://twitter.com/FredericBrake

https://hinterhofderfantasie.wordpress.com/

https://www.tumblr.com/blog/frederic-brake

https://www.facebook.com/hinterhofderfantasie

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Warum mache ich das immer wieder? September 18, 2017

Posted by Hinterhofderfantasie in Allgemein.
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Einige der Namen kenne ich. Schön, dass sich Zuhörer immer wieder darauf einlassen. Schön, dss sich immer auch neue Zuhörer darauf einlassen. Ich sitze optisch entspannt, mit einem Buchcover als Jacke, und ohne Schuhe (Wiedererkennungswert halt, gewissermaßen mein optischer „Signaturemove“) und nehme mir kurz die Zeit einige der Anwesenden zu betrachten. Bunte Mischung, nicht nur visuell. Die üblichen 5 Minuten Wartezeit sind vorbei, es geht los. Die Anmoderation gewohnt eloquent, leicht humorig und mit der Leichtigkeit, die nur durch Erfahrung erzeugt werden kann. Ich plaudere los, ebenfalls mit der Routine der zahlreichen Auftritte. Autopilot, mein Mundwerk und mein Bühnenich wuppen das schon. Mein Alltagsich sitz mit zusammengeschlagenen Beinen in der Ecke und kaut an den Fingernägeln. Später wird es sich, also mich, fragen, ob ich nicht langsam mal eine Therapie in Erwägung ziehen möchte. Nein, will ich nicht. Das Lampenfieber zu überwinden ist ein ziemlich gutes workout, für den Körper und für die Muskeln im Gehirn. Besonders der Angstbeuger wird enorm gestärkt.
Dann ist showtime. Ich spiele mich durch die Story, lebe sie ein Stück weit und blende wie immer das Hintergrundgemurmel der Zuhörer aus. Dann bin ich durch, mein Lesepartner Thorsten Küper wohl auch. Wir kennen uns, haben oft zusammen gelesen, Theater gespielt und Comedy präsentiert. Elegant spielen wir uns die verbalen Bälle zu. Dem Publikum gefällts. Vor dem Monitor sitze ich in meinem Arbeitszimmer, angespannt, angestrengt, heiser. Aber glücklich. Glücklich, weil ich für ein paar Minuten die Zuhörer der virtuellen Lesung mit in meine Welt nehmen und ihnen Vergnügen bereiten konnte. Ich lese mir die Kommentare im Chat durch, freue mich über Lob und Kritik, plaudere noch ein wenig mit den Zuhörern, beantworte ihre Fragen. Ich interagiere, wo ich während der Lesung nur agieren konnte.
Darum mache ich es immer wieder.
Gelegentlich auch im RealLife. Dann mit Schuhen.

Gewildert Juli 10, 2017

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Seit dem Wochenende ist die Katze aus dem Sack, bzw. das Buch veröffenlicht. Die Rede ist von dem Sonderband der Steampunkchroniken »Ætherwelt«. 19 Authoren, namentlich: Bri­da Ander­son, Mar­co Ansing, Anja Bagus, André Geist, Mar­cus R. Gil­man, Seli­na Haritz, Ste­fan Holz­hau­er, Fried­rich »Leo« Leon­harts­ber­ger, Dian­dra Lin­ne­mann, Ingo Muhs, David Pawn, Bil­lie Prze­gend­za, Doro­the Rei­mann, Chris­ti­an Reul, Ralf Sand­fuchs, And­rea Schult­eisz, Bea Sei­che und Olaf Stieg­litz und auch ich haben sich hemmungslos an Anja Bagus‘ Ætherwelt bedient und tolle Geschichten zu Papier gebracht. Meine Story heißt »Es gibt keine Werwölfe in London« und bietet Vampire, Æther und Elfenwesen. Und wie üblich bei mir ist nichts, wie es scheint.

Das Buch ist unter dem nachfolgenden Link direkt bei Anja Bagus bestellbar und kostet € 14,oo plus Versand. https://www.anja-bagus.de/shop/

Weitere Bestellmöglichkeiten folgen noch. Die Verlinkung über meine Shopseite folgt ebenfalls später.

Dies ist meine 44. Veröffentlichung. Und Schnapszahlen bringen bekanntlich Glück.

(falls jemand auf der Shop-Seite nachzählen möchte: Das Hörbuch zu »Gottes letzte Kinder« habe ich produziert, nicht aber geschrieben und die Steampunkchroniken sind noch nicht aufgeführt)

i got my bell i’m gonna take you to hell Juli 10, 2017

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Differenzierung in der Wahrnehmung tut tatsächlich Not.

krzywik-groß

Ich sitze noch immer auf meiner Bordsteinkante in Hamburg St. Pauli.Bordsteinkante

Der Geruch von Pfefferspray hängt in der Luft, das Pflaster ist aufgebrochen und die Einweghandschuhe der Sanitäter liegen achtlos im Rinnstein. Der G20-Gipfel ist vorüber und es gibt reichlich Gesprächsbedarf, fürchte ich. Über verletzte, wütende und ängstliche Menschen, wie über Deutungshoheit und Rechtsstaatlichkeit. Kurz gesagt: Es wird kompliziert.

Um es direkt vorweg zu nehmen: Ich war Teil des Protests gegen den G20 Gipfel in Hamburg. Dementsprechend bin ich auch Teil einer beteiligten Konfliktpartei. So sehr ich mich in den folgenden Zeilen um Objektivität bemühe, behaltet das bitte im Kopf, denn Subjektivität ist eine heikle Sache.

Ich war vor Ort und kann einiges aus erster Hand berichten. Aber ich habe auch hunderte von Tweets gelesen und Videomaterial gesichtet, sowohl in den Sozialen Netzwerken, als auch offizielles Pressematerial aus den Nachrichten. Das soll heute Grundlage für diesen Bericht sein, der ein…

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Schwarzhören Juli 9, 2017

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Frank Hebben (aka Frank Schwarzfall) hat vor einiger Zeit ein sehr interessantes, kleines, feines Projekt begonnen. Auf der Soundbase letslisten.de bietet er von Autoren eingelesene Geschichten zum Hören an. Mit viel Engagement und Hingabe. Umsonst umsonst und kostenfrei. Dort finden sich Geschichten von und mit Iwoleit, Küper, Kruschel, Hebben und seit gestern auch von mir. Die Story „Flüchtige Gedanken“, ein Beitrag zum William-Voltz-Award, entstand 2009. Im Rahmen einer Lesung habe ich sie allerdings 2017 zum ersten Mal präsentiert. Die bei letslisten zu hörende Aufnahme ist eine speziell für dieses Format eingelesene und durch Frank mitbearbeitete Version und ungekürzt. Wer also auf sehr gute Lesungen steht und tolle SF-Geschichten mag, der ist bei Franks Portal genau richtig. Das Projekt ist übrigens umso beachtenswerter, weil es trotz nonprofit Absicht beste Unterhaltung liefern will. Dafür verdient es Unterstützung und Beachtung. Also, ran an die Lautsprecher und lauscht, was das Zeug hält!

(Ich fühle mich übrigens durchaus sehr geehrt, mit so illustren Kollegen dort vertreten sein zu dürfen)

Link zum Portal:

http://www.letslisten.de/tag/schwarzfall/

direkter Youtube Link zu meiner Story:

Eine Avatarinventarnummer Juni 8, 2017

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Seit ich Ralf Steinbergs wunderbaren Bericht zum diesjährigen E-Book Event der Brennenden Buchstaben gelesen habe, suche ich die Inventarnummer auf meinem Avatarhintern. Ralf beschreibt sehr schön, was den besonderen Geist dieser Veranstaltungsreihe ausmacht. Ob die Brennenden Buchstaben ohne mich kaum vorstellbar wären, fragt Ralf? Ehrenvoll für mich, aber wohl nicht so. Eine Welt ohne Brennenden Buchstaben? DAS wäre definitiv kaum vorstellbar. Hier geht es zu Ralfs Bericht … https://fantasyguide.de/artikel-das-brennende-buchstaben-e-book-event-2017.html

Ein Dinosaurier hinterlässt tiefe Spuren Mai 31, 2017

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Ich habe hin und her überlegt, ob ich außer einer Beileidsbekundung noch etwas zu dem plötzlich Tod des SF Dinosauriers Alfred Kruse schreiben sollte.

SF Dinosaurier – unter diesem Begriff wird man Alfred noch lange im Gedächtnis behalten. Als Rezensent, Blogger und Autor war er sehr aktiv und seine Beiträge stets gehaltvoll.

Sein Tod war eine überaschende Nachricht. Ohne Frage verliert die SF Gemeinschaft einen jener Menschen, die mit Hingabe auftraten und die im Gedächtnis bleiben. Er hinterlässt eine unglaubliche Fülle von Beiträgen – und eine gespaltene Gemeinschaft. Nicht ob seiner SF Tätigkeiten. Die Wenigsten werden seine Meriten in Abrede stellen, auch wenn er, wie in allem, auch hier recht kompromislos seine Meinung vertrat und damit so manchen vor den Kopf stieß. Seine Spaltungskraft liegt in dem begründet, was Alfred außerhalb der (kleinen) Welt der SF Community äußerte. Ansichten, die man annehmen, oder (so wie ich) ablehnen kann. Neutral konnte – durfte man – nicht dazu stehen. Viele, mich eingeschlossen, waren irgendwann nicht mehr bereit zu entgegnen, zu lesen, was es da zu lesen gab, oder unvereinbare Diskussionsstandpunkte zu vertreten und haben die Verbindungen in Foren, sozialen oder beruflichen Netzwerken zu Alfred Kruse gekappt. Jene, die seine Ansichten teilten und teilen und jene, die sie ablehnten und ablehnen, stehen nun einander gegenüber. Diese Spaltung wird so einfach nicht zu beheben sein, vermutlich gar nicht, und sie war auch schon vorher da. Nur wird sie momentan wieder deutlich sichtbar. Und sie macht es schwer, ein differenziertes Bild Alfred Kruses zu zeichnen. Seine – ich nenne es mal – SF Persöhnlichkeit von seiner – ich nenne sie einfach „Andere“ – Persöhnlichkeit zu trennen ist schwer. Zu schwer, vielleicht. Vielleicht wird sein Werk, sein Beitrag zur SF Gemeinschaft, das sein, was im Gedächtnis bleibt und weniger seine politischen Ansichten und seine spitzfedrigen, gelegentlich die Grenze des Zumutbaren streifenden, Beiträge, die nichts mit SF zu tun hatten. Geht das? Kann die SF Gemeinschaft das leisten? Den politisch am Rand stehenden Alfred Kruse irgendwann vergessen, so wie das, was er als politische Überzeugung vertrat, irgdendwann hoffentlich endlich im Orkus der Geschichte verschwunden sein wird und sich an den SF Dinosaurier erinnern, dessen Rezensionen gleichermaßen gefürchtet wie respektiert waren? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist auch dieser Post falsch, als Versuch einer differenzierten Betrachtung Alfred Kruses. Und auch, wenn ich mich damit aus dem Fenster lehne (und es eventuell hinter mir zuschlage), aber ich werde seine Rezensionen vermissen. Den SF Dinosaurier. Und ausschließlich den.

 

Opfertoaster und Zombienaniten Mai 23, 2017

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Opfertoaster und Zombienaniten – so könnte man die Lesung von Uwe Hermann zusammenfassen, die er am 13.05.2017 in SecondLife hielt. Ich war sehr auf die Lesung gespannt. Ich kenne Uwes Schreibe und meine Erwartung an die Geschichtenauswahl war hoch. Gut so! Die Auswahl der Romanauszüge aus „Versuchsreihe 13“ war sehr durchdacht und weckten definitiv die Lust auf mehr. Gleiches gilt für die dann zu Gehör gebrachten Kurzgeschichten. Besonders im Gedächtnis blieb mir der Kamikazetoaster, der sein elektronisches Leben mit heißem Herzen für seinen Besitzer gab, um ihm das Leben zu retten. Feinstes Kopfkino!

Es war Uwes erste virtuelle Lesung. Von – absolut verzeichlicher – Nervosität war trotzdem keine Spur. Ich weiß nicht, wie es in Uwe ausgesehen hat, aber ich weiß sehr wohl noch, wie es in mir ausgesehen hat vor meiner ersten viruellen Lesung. Sollte er selbst nur halb so viel gestorben sein wie ich damals, ist ihm mein volles Mitgefühl sicher. Souverän führte uns Uwe in seine Fantasiewelt und sicher wieder zurück, sekundiert von Thorsten Küper. Eine rundum gelungene Lesung, die zu verpassen sehr schade gewesen wäre. Ich ziehe den virtuellen Hut und klopfe Uwe auf die Schulter. Hier ebenfalls virtuell, auf den U-Con dann real. Well done, Buddy!

Wenn der Ork progressiv und pazifistisch ist. Mai 22, 2017

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Die gestrige Lesung in SecondLife fand in gigantischer Kulisse statt, die Barlok Barbosa  wieder sehr liebevoll und mit großer Hingabe gestaltet hat. Sehr Wow!

Sehr Wow war auch Thosten Küper als Mitleser. Ob Barmann, Zwerg oder Ork, der Voicemaster K. war wieder voll in seinem Element, sehr zum Vergnügen der Zuhörschauer.

Auch diesmal gab es zur Einstimmung ein kurzes Tonproblem (ich war verständlich, hörte aber nichts). Entgegen meiner ersten Befürchtung war es kein Spontanertauben meinerseits. Ein Neustart des SL Viewers beseitigte das Problem. und die Lesung konnte pünktlich starten.

Beide gelesenen Storys waren Premieren. Zwar konnte man die zweite gelesene Geschichte – ein Reporter interviewt einen Ork-Veteranen – schon als Hörspiel hören, seinerzeit von HMS Audioentertainment produziert. Als Lesung jedoch noch nie.

Ich hatte wie immer einen Heidenspaß, auch an den Kommentaren der Zuhörschauer und danke jedem, der uns sein Ohr geliehen (ihr hab es ja auch wiederbekommen) und eine Stunde seiner Zeit geschenkt hat.

Der rasende SL Reporter BukTom Bloch hat wieder jede Menge Bilder gemacht. Wie immer auch dafür ein großes Danke.

http://buktomblog.blogspot.de/2017/05/urban-fantasy-und-progressive-orks.html

 

Und auch die nachfolgende Lesung von Andreas Zwengel war hervorragend. Spannend, mit einem Augenzwinkern und durchaus der großen Geschichte von H.G. Wells gerecht werdend hat sich der Besuch gelohnt. Leider gab gegen Ende mein Rechner auf und verweigerte konsequent eine Reanimation des Viewers. Bis dahin jedoch: Entertainment!

 

Papier, Papier! Mai 20, 2017

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Nach langen Ringen mit mir selber und Createspace ist es endlich da: Hölle, LTD. als Printversion. Mehr Inhalt, mehr Lesevergnügen, mehr fürs Geld.

Neben dem bekannten Inhalt der EBook-Ausgabe enthält die Printversion 2 Storys aus »dunkelste Stunden« als Leseprobe, u.a. »Vater«, meine wohl persönlichste Geschichte, sowie eine XXL Leseprobe aus »Der Aufbruch«, dem  2. Sammelband der BiomAlpha-Reihe. Der hier abgedruckte Teil wurde vom »Standard.at« als eines der Highlights des Bandes bezeichnet. Lesen lohnt also.

Erhältlich ist das Büchlein bei Amazon.

Urban, geistreich und in bunt Mai 18, 2017

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Ich lese am Sonntag, den 21.05.2017, ab 20.oo Uhr in SecondLife meine brandneue Story »Eleonore«, trefflich vom Voicemaster Thorsten Küper unterstützt. Es gibt Urban Romantasy zu hören.

Moment. Da stimmt was nicht, wird sich der geneigte gelegentliche Zuhörer, die zugetane Zuhörerin, fragen. Der Brake liest, und es ist nicht düster, abgründig oder philosophisch? Das geht doch gar nicht!

Doch. Geht. Sogar gut, was jeder, der die »Verrat ist ein Dolch aus Eis« Lesung verfolgt hat, bejahen wird. Okay, ein bisschen Melancholie wird drin sein. 😉

Man sieht sich in SecondLife. Ich freue mich auf Euch!

Veranstaltungsort:

http://maps.secondlife.com/secondlife/Port%20Genieva/55/34/31

Tutorial für Ersthörer:

http://kueperpunk2012.blogspot.de/2012/12/unser-kleines-tutorial-zum-ersten.html

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