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Im Schweiße meines Angesichts Juli 12, 2012

Posted by Hinterhofderfantasie in Allgemein.
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18:55 Schweiß sammelt sich auf meiner Stirn und rinnt über meine Nase, tropft auf mein Shirt und brennt in den Augen. Mein Herz pumpt. Fliegen umsurren mich. Nein, es ist kein Jogging am See, sondern eine Lesung. Entweder, gefühlte zwanzig Augenpaare haben das Energieäquivalent eines 2000 Watt Heizstrahlers aus nächster Nähe, oder das Restblut kommt gegen das Andrenalin in meinem Körper nicht mehr an. Die Scheinwerfer. Bestimmt sind es die Scheinwerfer an der Decke. Ich spiele mich fast zwanzig Minuten durch die Geschichte. Ich musste ja unbedingt eine Story mit sieben Charakteren nehmen.
19:15 Ich bin durch. Und fertig mit der Lesung. Das Publikum ist super. Es applaudiert. UNd ich kann mItleid von Applaus unterscheiden. Später lese ich in einem Blog, die Vorträge von Michael Iwoleit, Frank Hebben und der meine wären besonders beeindruckend gewesen. Muss ein Science Fiction Fan sein. Obwohl ich mich der Meinung zu Iwoleit und Hebben voll anschließe.
20:00 Ich bin schwer beeindruckt von der Klasse der Leser. Und bemitleide alle, die nicht zum Bücherpicknick gekommen sind. Immerhin eine Veranstaltung, die der WAZ einen längeren Artikel wert war.
21:00 Ich genieße. Die tolle Atmossphäre, die tiefschürfenden Gespräche, den Kaffee.
22:30 Ich sitze aus vollem Halse »Black Betty« grölend im Auto und habe retrograden Mörderspaß an dem Event, dessen Teil ich gerade gewesen bin. Ich verneige mich in Gedanken vor den Veranstaltern, Brennende Buchstaben und Bitterschlag e.V., für das, was sie hier auf die Beine gestellt haben. Ich bewundere die positive Verückheit, die sie hat einen Veranstaltung stemmen lassen, die nach Wiederholung schreit und in die Ohren derjenigen brüllt, die sie verpasst haben.
Das Bild ist sehr freundlich zu mir. Es zeigt weder den gefühlten Liter Schweiß noch die beginnende Wohlstandskugel an meiner Leibesmitte.
Vielen Dank, Thorsten. Für das Bild und die Einladung. Es war mir ein Fest.

 

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Kommentare»

1. Port Bunghulescu - Juli 13, 2012

Reblogged this on Lit.Limbus und kommentierte:
Gester live und in Farbe: Frederic Brake, wenn er sich nicht in der SCHATTENZEIT austobt …


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