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Eine Challenge, der ich gerne nachkomme. September 24, 2014

Posted by Hinterhofderfantasie in Allgemein.
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Zehn Bücher auszusuchen, die einen, wie Küper es ausdrückt, geflasht haben, ist schwer. Man fühlt sich ein bisschen wie jemand, der 10 Kinder aussuchen soll und dann in die enttäuschten Gesichter der restlichen Kinder schauen muss. Die erste Hürde war für mich zu entscheiden, welche Bücher mich geflasht und beeinflusst haben. Ich habe beschlossen, die Bücher zu nehmen, die ich immer mal wieder gelesen habe und die mir in bestimmten Situationen wieder präsent waren. Egal wann ich sie gelesen habe und in welchem ich sie noch einmal gelesen habe.

-Die Odyssee des Captain Roadstrum v. R.A. Lafferty

Eine Scifi Neuerzählung der Illias. Witzig, hintergründig, absolut lesenswert. Egal in welchem Alter ich es lese. Wie gerne wäre ich als Jugendlicher mit dem Captain gereist. Später beeindruckte mich der Stiil Laffertys, der mühelos die Space operas und Heldeenepen der 50´er und 60´er Jahre SF parodierte.

-bored of the rings (dt. der Herr der Augenringe)

Die einzig legitime Parodie auf das Standardwerk der Fantasie. Hätte auch von den Pythons geschrieben werden können. Ich lache heute noch über so manche Stelle, da der Humor alterslos ist.

-Der stählerne Traum – Norman Spinrad

Ich habe es immer als Satire gelesen und empfunden. Es hat mir gezeigt, dass man durchaus den Schrecken des menschlichen Wahnsinns in eine lesenswerte Sprache packen und ihn ad absurdum führen kann. Zuerst als ich es als Schüler, während ich Mitglied in einer schulischen Arbeitsgemeinschaft zum III. Reich war. Dann, ein paar Jahre später noch einmal, als ich bereits selber schrieb. Beide Male zog ich den Hut vor Spinrad, vor seiner Art zu erzählen.

-Die Farben der Magie – Terry Pratchett

Selbsterklärend.

-Per Anhalter durch die Galaxis

dto.

-Fleisch – Rainer Erler (ja, den gibt es auch als Roman)

Gelesen als Jungendlicher. Ich war völlig „geflasht“ von der Möglichkeit, das Erlers Fantasie Realität sein könnte. Das Buch hat mich definitiv mit anderer Wahrnehmung der Organspendethematik zurückgelassen. Organhandel ist nur dann lukrativ, wenn es einen Markt gibt. Gäbe es ausreichend verfügbare Organe, wäre krimineller Organhandel obsolete. Leider ist Erlers Fantasie längst brutale Realität.

-Der Feuervogel – John Jakes

Eine grandios erzählte, mitreißende Story und gleichzeitig eine Dystopie ersten Ranges. Sie lässt sehr über den Sinn und Unsinn von Ghettoisierung und Stigmatisierung nachdenken, ohne den moralischen Zeigefinger in den Himmel zu strecken und ohne eine staatliche Greulherschafft zu bemühen.

-Snow Crash – Neil Stephenson

LEST!DIESES!BUCH!

-Biochips – William Gibson

Wie weit sind wir noch davon entfernt, dass Großkonzerne unsere Welt regieren?

-Der Paviankönig

Ein Buch, das heute noch Mitgefühl mit der Hauptfigur in mir weckt. Und mit allen, die wie er mit Widrigkeiten des Lebens zu kämpfen. Ein Buch das zeigt: Aufgeben geht nicht.

Sodele. Meine Liste. Eigentlich mein Summe aller Listen, die ich heute geschrieben habe. Und die ich morgen wieder anders schreiben würde. Also: Stand heute.

Es war schön, mal wieder im Geiste durch die Bücher zu blätter. Danke für den Nostalgieschub, Küper.

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