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i got my bell i’m gonna take you to hell Juli 10, 2017

Posted by Hinterhofderfantasie in Allgemein.
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Differenzierung in der Wahrnehmung tut tatsächlich Not.

krzywik-groß

Ich sitze noch immer auf meiner Bordsteinkante in Hamburg St. Pauli.Bordsteinkante

Der Geruch von Pfefferspray hängt in der Luft, das Pflaster ist aufgebrochen und die Einweghandschuhe der Sanitäter liegen achtlos im Rinnstein. Der G20-Gipfel ist vorüber und es gibt reichlich Gesprächsbedarf, fürchte ich. Über verletzte, wütende und ängstliche Menschen, wie über Deutungshoheit und Rechtsstaatlichkeit. Kurz gesagt: Es wird kompliziert.

Um es direkt vorweg zu nehmen: Ich war Teil des Protests gegen den G20 Gipfel in Hamburg. Dementsprechend bin ich auch Teil einer beteiligten Konfliktpartei. So sehr ich mich in den folgenden Zeilen um Objektivität bemühe, behaltet das bitte im Kopf, denn Subjektivität ist eine heikle Sache.

Ich war vor Ort und kann einiges aus erster Hand berichten. Aber ich habe auch hunderte von Tweets gelesen und Videomaterial gesichtet, sowohl in den Sozialen Netzwerken, als auch offizielles Pressematerial aus den Nachrichten. Das soll heute Grundlage für diesen Bericht sein, der ein…

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Eine Avatarinventarnummer Juni 8, 2017

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Seit ich Ralf Steinbergs wunderbaren Bericht zum diesjährigen E-Book Event der Brennenden Buchstaben gelesen habe, suche ich die Inventarnummer auf meinem Avatarhintern. Ralf beschreibt sehr schön, was den besonderen Geist dieser Veranstaltungsreihe ausmacht. Ob die Brennenden Buchstaben ohne mich kaum vorstellbar wären, fragt Ralf? Ehrenvoll für mich, aber wohl nicht so. Eine Welt ohne Brennenden Buchstaben? DAS wäre definitiv kaum vorstellbar. Hier geht es zu Ralfs Bericht … https://fantasyguide.de/artikel-das-brennende-buchstaben-e-book-event-2017.html

Ein Dinosaurier hinterlässt tiefe Spuren Mai 31, 2017

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Ich habe hin und her überlegt, ob ich außer einer Beileidsbekundung noch etwas zu dem plötzlich Tod des SF Dinosauriers Alfred Kruse schreiben sollte.

SF Dinosaurier – unter diesem Begriff wird man Alfred noch lange im Gedächtnis behalten. Als Rezensent, Blogger und Autor war er sehr aktiv und seine Beiträge stets gehaltvoll.

Sein Tod war eine überaschende Nachricht. Ohne Frage verliert die SF Gemeinschaft einen jener Menschen, die mit Hingabe auftraten und die im Gedächtnis bleiben. Er hinterlässt eine unglaubliche Fülle von Beiträgen – und eine gespaltene Gemeinschaft. Nicht ob seiner SF Tätigkeiten. Die Wenigsten werden seine Meriten in Abrede stellen, auch wenn er, wie in allem, auch hier recht kompromislos seine Meinung vertrat und damit so manchen vor den Kopf stieß. Seine Spaltungskraft liegt in dem begründet, was Alfred außerhalb der (kleinen) Welt der SF Community äußerte. Ansichten, die man annehmen, oder (so wie ich) ablehnen kann. Neutral konnte – durfte man – nicht dazu stehen. Viele, mich eingeschlossen, waren irgendwann nicht mehr bereit zu entgegnen, zu lesen, was es da zu lesen gab, oder unvereinbare Diskussionsstandpunkte zu vertreten und haben die Verbindungen in Foren, sozialen oder beruflichen Netzwerken zu Alfred Kruse gekappt. Jene, die seine Ansichten teilten und teilen und jene, die sie ablehnten und ablehnen, stehen nun einander gegenüber. Diese Spaltung wird so einfach nicht zu beheben sein, vermutlich gar nicht, und sie war auch schon vorher da. Nur wird sie momentan wieder deutlich sichtbar. Und sie macht es schwer, ein differenziertes Bild Alfred Kruses zu zeichnen. Seine – ich nenne es mal – SF Persöhnlichkeit von seiner – ich nenne sie einfach „Andere“ – Persöhnlichkeit zu trennen ist schwer. Zu schwer, vielleicht. Vielleicht wird sein Werk, sein Beitrag zur SF Gemeinschaft, das sein, was im Gedächtnis bleibt und weniger seine politischen Ansichten und seine spitzfedrigen, gelegentlich die Grenze des Zumutbaren streifenden, Beiträge, die nichts mit SF zu tun hatten. Geht das? Kann die SF Gemeinschaft das leisten? Den politisch am Rand stehenden Alfred Kruse irgendwann vergessen, so wie das, was er als politische Überzeugung vertrat, irgdendwann hoffentlich endlich im Orkus der Geschichte verschwunden sein wird und sich an den SF Dinosaurier erinnern, dessen Rezensionen gleichermaßen gefürchtet wie respektiert waren? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist auch dieser Post falsch, als Versuch einer differenzierten Betrachtung Alfred Kruses. Und auch, wenn ich mich damit aus dem Fenster lehne (und es eventuell hinter mir zuschlage), aber ich werde seine Rezensionen vermissen. Den SF Dinosaurier. Und ausschließlich den.

 

Opfertoaster und Zombienaniten Mai 23, 2017

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Opfertoaster und Zombienaniten – so könnte man die Lesung von Uwe Hermann zusammenfassen, die er am 13.05.2017 in SecondLife hielt. Ich war sehr auf die Lesung gespannt. Ich kenne Uwes Schreibe und meine Erwartung an die Geschichtenauswahl war hoch. Gut so! Die Auswahl der Romanauszüge aus „Versuchsreihe 13“ war sehr durchdacht und weckten definitiv die Lust auf mehr. Gleiches gilt für die dann zu Gehör gebrachten Kurzgeschichten. Besonders im Gedächtnis blieb mir der Kamikazetoaster, der sein elektronisches Leben mit heißem Herzen für seinen Besitzer gab, um ihm das Leben zu retten. Feinstes Kopfkino!

Es war Uwes erste virtuelle Lesung. Von – absolut verzeichlicher – Nervosität war trotzdem keine Spur. Ich weiß nicht, wie es in Uwe ausgesehen hat, aber ich weiß sehr wohl noch, wie es in mir ausgesehen hat vor meiner ersten viruellen Lesung. Sollte er selbst nur halb so viel gestorben sein wie ich damals, ist ihm mein volles Mitgefühl sicher. Souverän führte uns Uwe in seine Fantasiewelt und sicher wieder zurück, sekundiert von Thorsten Küper. Eine rundum gelungene Lesung, die zu verpassen sehr schade gewesen wäre. Ich ziehe den virtuellen Hut und klopfe Uwe auf die Schulter. Hier ebenfalls virtuell, auf den U-Con dann real. Well done, Buddy!

Meine erste Lesung im Second Life Mai 10, 2017

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Quelle: Meine erste Lesung im Second Life

Und genau darum lese ich immer wieder sehr gerne in SL.

Der Standard hat sich “BiomAlpha – Der Aufbruch“ vorgenommen. April 17, 2017

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Nichts geschieht losgelöst von einander. Nichts. Alles dient einem Zweck. Alles.

»Haptisch« – Anfassen zum Anhören April 12, 2017

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»Haptisch« – Anfassen zum Anhören.

Kürzlich hörte ich »Haptisch«, von Thorsten Küper. Moment mal, wird der eine oder die andere irritiert innehalten. Hören? Küper ist doch ein Schriftolero und produziert hauptsächlich bedrucktes Papier! Richtig und den bekannten Evidenzien entsprechend. Er ist aber auch ein hervorragender Vorleser, den ich schon häufiger als Zu-Hörender oder als Mit-Lesender erleben durfte. Ich kann mir daher lebhaft seine Mimik vorstellen, die er beim Lesen der Geschichte gehabt haben wird. Die Lesung, um die es geht, ist nämlich von Thorsten selber eingelesen. Und wie immer brilliant. Aber auch ohne hirnkinematographische Unterstüzung ist die Lesung ein Genuß, wenn auch zu kurz. Zur Geschichte selber sei soviel verraten, dass sie traditionell küperesque daher kommt, leicht zynisch mit sarkastischem Akzent und geschickt in die Zukunft extrapolierend, was gerade an Machbaren möglich scheint.

Man möge sich selber überzeugen:

wenig März 23, 2017

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Wenig, eigentlich gar nichts, ist dem hier hinzuzufügen.

http://mobil.derstandard.at/2000054357900/Rundschau-Umfrage-Lest-ihr-im-Urlaub-mehr-oder-weniger-als?_slide=1

Herein in die gute Stube, wenn‘s kein Schurke ist! Februar 6, 2017

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Montbron

Thorsten Küper liebt die große Steampunkbühne und Dank widriger Umstände im Kriminaltheater konnte ich gestern doch noch an seinem Theaterstück Fäden weben im dunklen Netz in Second Live teilnehmen.

faeden_01

Der Andrang überwältigte zum Glück nur die Veranstalter und nicht die Technik, ein paar Lags störten nicht weiter. Küper erwähnte, dass der Abend Teil der Veranstaltungen bei Steampunk Hands Around the World vom Airship Ambassador geworden sei und damit quasi ganz ganz großes Theater. Über 40 Avatare nutzen die Einladung in Barloks Hafen.

faeden_08 So sah das komplette Szenbild von Oben aus

In den Hauptrollen fanden sich alte Bekannte: Küpers Frau Kirsten Riehl, Frederic Brake, Bernhard Giersche, Rubeus Helgerud, Markus Gersting und natürlich Thorsten selbst – als Verfasser hat man gewisse Rechte und Pflichten zu erfüllen.

faeden_02 Die Themse, ein Kahn, ein U-Boot, Dampfmechs und London

Das phantastische Bühnenbild stammte von Barlok Barbosa, ergänzt um Zepeline und…

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Frohe Weihnachten … Dezember 23, 2016

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… allen Freunden, Leserinnen und Lesern, Lesungsbesuchern und Lesungsbesucherinnen und Hörspielhörer und Hörspielhörerinnen.

weihnacht2016

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